Kaiserstuhlbahn: Zusätzlicher Bus entlastet morgendlichen Zugverkehr von Oberrotweil nach Breisach

Regelung gilt vom 6. bis 22. Dezember 2022

Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) setzt im Auftrag des Landes Baden-Württemberg auf der westlichen Kaiserstuhlbahn auf der Linie S5 im morgendlichen Schülerverkehr von Montag, 6. Dezember, an einen zusätzlichen Bus ein – damit die Fahrgäste mehr Abstand zueinander halten können. Die Fahrt beginnt um 7.31 Uhr am Bahnhof in Oberrotweil und geht direkt zum Breisacher Bahnhof, wo der Bus um 7.45 Uhr ankommt. Der Verstärkerbus verkehrt vorher als Linie 104 von Schelingen (Abfahrt: 7.10 Uhr) nach Oberrotweil Bahnhof (Ankunft: 7.20 Uhr). Die Schüler aus diesem Bus Richtung Breisach müssen somit in Oberrotweil nicht in die S5 umsteigen.  Sofern in diesem Bus am Bahnhof Oberrotweil noch Sitzplätze frei sind, kann er weitere Passagiere aufnehmen.

Die zusätzliche Fahrt entlastet den Zug 88439 (Abfahrt Riegel-Malterdingen um 7.06 Uhr, Ankunft Breisach um 7.38 Uhr). Zum Einsatz kommt ein Reisebus des Unternehmens Schaber-Reisen aus Ihringen. Die zusätzlichen Busfahrten werden an Schultagen bis einschließlich Mittwoch, 22. Dezember 2021, angeboten.

Unterstützung lokaler Partner sehr wichtig

„Wir arbeiten hart, um zusätzliche Busse überall dort zur Verfügung zu stellen, wo diese notwendig sind“, erläutert Konstantin Egert, Leiter des SWEG-Busbetriebs. Aufgrund der Komplexität des Öffentlichen Personennahverkehrs gelingt dies jedoch nicht immer. Häufig ist die Unterstützung lokaler Partner wichtig, die aber auch erst einmal Fahrer und Fahrzeuge zur Verfügung stellen müssen. Darüber hinaus muss zur Finanzierung Rücksprache mit den jeweiligen Aufgabenträgern gehalten werden. „Ein Rechtsanspruch auf zusätzliche Busse bei Überfüllung besteht generell nicht“, macht Egert deutlich. Die Corona-Pandemie lässt sich nur bekämpfen, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen. So hilft es sehr, wenn Schüler nicht das zeitlich passendste Verkehrsmittel nehmen, sondern gegebenenfalls – wo möglich – einen Zug beziehungsweise Bus früher oder später. „Das sorgt für ein Abflachen der Spitzenbelastungen“, sagt Konstantin Egert. Für kurze Strecken sei auch das Fahrrad eine umweltschonende Alternative.

Corona-Schutzmaßnahmen beachten

Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gilt für Personen ab dem sechsten Lebensjahr die 3G-Regel in Bussen und Bahnen – ausgenommen sind Schüler. Daneben besteht weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske in allen Zügen und Bussen sowie an den Haltestellen, sobald ein Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. „Wir bitten unsere Fahrgäste um gegenseitige Rücksichtnahme und die konsequente Einhaltung der Regeln“, sagt Egert.